1. Kompetenzzentrum Marktheidenfeld
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  2. Bei der offiziellen Eröffnung des neuen WAREMA Kompetenzzentrums von links: Architekt Jens Geisendörfer, die Vorstandsvorsitzende der WAREMA Renkhoff Holding AG, Angelique Renkhoff-Mücke, erste Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder und stellv. Landrat Manfred Goldkuhle
    Nr. Einweihung Kompetenzzentrum Warema am 8.5.09 Marktheidenfeld (36.5 KB)

Kompetenzzentrum bündelt das gesamte Know-how und schafft wertvolle Synergien

12.05.2009 -  

Mit dem Kompetenzzentrum stellt Warema, Europas führender Hersteller von Sonnenschutzsystemen, trotz Krise die Weichen ganz auf Zukunft. „Wir wollen positive Zeichen setzen und die Gestaltung unserer Zukunft aktiv unter Beweis stellen – gerade in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten“, betonte Warema Vorstandsvorsitzende Angelique Renkhoff-Mücke in ihrer Begrüßung. Der rund acht Millionen Euro teure Neubau mit rund 3.500 Quadratmetern Nutzfläche beheimatet auf den ersten beiden Stockwerken den Vertrieb und die Entwicklung Steuerungssysteme. Im zweiten Oberge-schoss sind großzügige Schulungs- und Ausstellungsräume sowie die Zentrale Objektberatung untergebracht. In die verschiedenen Fassadentypen der Gebäudefront sind alle wichtigen Sonnenschutz- und Steuerungsprodukte integriert, was praxisnahe Vorführungen und Schulungen am Objekt ermöglicht. Das in Niedrigenergiebauweise errichtete Gebäude ist ein Vorzeigeobjekt für effizienten Sonnenschutz, moderne Steuerungstechnik und Energieeinsparung am Bau.

Gebündeltes Know-how unter einem Dach schafft wertvolle Synergien
Nach gut einem Jahr Bauzeit fand am Freitag, den 8. Mai, im Gewerbegebiet am Dillberg in Marktheidenfeld die Eröffnungsfeier für das neue Kompetenzzentrum Steuerungssysteme statt. In Anwesenheit von Marktheiden-felds erster Bürgermeisterin, Frau Helga Schmidt-Neder und des stellv. Landrats für den Landkreis Main-Spessart, Herrn Manfred Goldkuhle über-gab die Vorstandsvorsitzende der WAREMA Renkhoff Holding AG, Angelique Renkhoff-Mücke, das Gebäude offiziell seiner Bestimmung. Auf drei Ebenen bündelt das Unternehmen nun sein gesamtes Know-how und schlägt mit dem intelligenten Konzept mehrere Fliegen mit einer Klappe: Das Gebäude ist „Entwicklungslabor“ und Know-how-Zentrum, Testumgebung für Produkte und Anschauungsobjekt für die Teilnehmer an Schulun-gen und Trainings. An einem Glasanbau lassen sich bis zu 15 Anlagen von maximal zwölf Metern Höhe gleichzeitig testen. Entwicklung und Systemintegration der Warema Renkhoff GmbH sowie Labor und Entwicklungsingenieure der Warema electronic GmbH nutzen die Anlage für Belastungstest, Prüfungen und Produktweiterentwicklung. So wird die Wirkung objektspezifischer Sonderkonstruktionen auf das Raumklima im angebauten Labor untersucht und optimiert, im Windkanal müssen die Produkte ihre Belastbarkeit an exponierten Fassaden beweisen.

Kurze Wege sorgen für wertvolle Synergien
Im Erdgeschoss des Neubaus ist die Produktentwicklung Steuerungssysteme untergebracht. Der Vertrieb Steuerungssysteme und die Projektbetreuung Bussysteme im ersten Stock sind von Anfang an mit eingebun-den. Im zweiten Stock finden Schulungen und Produkttrainings statt, die Warema für Fachhändler, Architekten und Planer sowie für Verkaufsberater und technisches Personal aus den Niederlassungen und Auslandsgesell-schaften durchführt und die Zentrale Objektberatung nutzt das Umfeld für qualifizierte Beratung von Architekten, Planern und Kunden aus dem In- und Ausland. Durch diese räumliche Nähe gelangen Kundenreaktionen aus den Schulungen und Impulse aus dem Markt ohne Umwege zurück in Ent-wicklung und Vertrieb. Damit nutzen die Bereiche Steuerungssysteme und Objektberatung nun wertvolle Synergien bei Entwicklung und Beratung des effektivsten Sonnenschutzsystems. Schließlich wird erst aus der optimalen Kombination aus außen liegendem Sonnenschutz, innen liegendem Blend-schutz und intelligenter Steuerung ein echtes Energiesparsystem.

Das gesamte Warema Sortiment steht für Praxistests zur Verfügung
Als einziger Hersteller von Sonnenschutzsystemen entwickelt und produziert Warema die Steuerungssegmente für sämtliche Produkte selbst. Aus Marktheidenfeld kommen Bus-Steuerungen in KNX- und LONWORKS-Technologie, Funksysteme, konventionelle Klein- und Objektsteuerungssysteme sowie Systeme für Wintergärten und Wohnhäuser. All diese Produkte sind in die Front des Kompetenzzentrums eingebaut und können live getestet werden. Die Fassade selbst besteht aus mehreren Elementen: dem  Wicona-System „Top-Window“ (Parallel-Ausstellfenster), einer Pfosten-Riegel-Konstruktion, einem Bereich mit Kastenfenstern und einer Doppelfassade im Kopfbau. An den verschiedenen Fassadenelementen ist das gesamte Sortiment der Warema Sonnenschutzprodukte für Großobjekte installiert: Lamellenraffstoren und Raffstoren mit selektiven Lamellen, die Licht ins Gebäude lassen, Wärme jedoch abstrahlen, Lichtlenkjalousien, die Räume blendfrei mit  Tageslicht ausleuchten, direkt in die Fassade integrierte Fassaden-System-Raffstoren sowie windstabile Raffstoren, die Wind-geschwindigkeiten bis 25m/s aushalten. Das in LON-WORKS-Technologie realisierte Gebäude verfügt über alle Funktionen, die Warema für moderne Objekte bietet: Ansteuerung von elektrischen Fenstern, Schalten und Dimmen von Licht, intelligente Steuerung des Sonnenschutzes mit Lamellen-nachführung je nach Sonnenstand, Zutrittskontrolle, Einzelraumregelung und Bedienung aller Gewerke über das multifunktionale Raumbediengerät Warema VCU.

Geballte Kompetenz in Entwicklung, Beratung und Training – ein zukunftsweisendes Vorzeigeobjekt
Mit dem neuen Kompetenzzentrum Steuerungssysteme hat Warema ein Referenz-Objekt geschaffen, das Maßstäbe setzt. „Wir haben hier optimale Bedingungen, unsere anspruchsvollen Ziele im Bereich der Gebäudeautomation voranzutreiben“, ist Angelique Renkhoff-Mücke überzeugt. „Intelligente automatisierte Sonnenschutzsysteme steigern nicht nur den Komfort, sie verbessern die Energieeffizienz und verringern den CO2-Ausstoss. Wirtschaftliche Gebäudenutzung bei größtmöglicher Schonung von Umwelt und Ressourcen, das ist die Herausforderung schon heute und mehr noch in Zukunft. Mit dem Kompetenzzentrum sind wir bestens gerüstet.“