1. Angelique Renkhoff-Mücke (rechts) zeichnet Mitarbeiter für 45 Jahre Betriebszugehörigkeit aus
    Nr. WA_Jubilare_45jahre_2010 (7.8 MB)

  2. Angelique Renkhoff-Mücke (rechts) zeichnet Mitarbeiter für 25 Jahre Betriebszugehörigkeit aus
    Nr. Jubilare_25jahre (7.9 MB)

  3. Angelique Renkhoff-Mücke (rechts) zeichnet Mitarbeiter für 30 Jahre Betriebszugehörigkeit aus
    Nr. Jubilare_30jahre (8.2 MB)

  4. Angelique Renkhoff-Mücke (rechts) zeichnet Mitarbeiter für 40 Jahre Betriebszugehörigkeit aus
    Nr. Jubilare_40jahre (8.2 MB)

254 Mitarbeiter für langjährige Treue zum Unternehmen geehrt - Werte geben Stabilität und Sicherheit in Zeiten schneller Veränderungen

29.10.2010 -  

„Dieser Abend ist für mich immer wieder etwas ganz Besonderes. Das liegt an Ihrer Bedeu­tung für das Unternehmen und an der Bezie­hung, die Sie zu Warema haben.“ So be­grüß­te Angelique Renkhoff-Mücke, Vor­stands­vorsit­zen­de der Warema Renkhoff SE, bei der Jubilar­feier am 29. Oktober die 45 Mitarbeiter, die dem Unter­neh­men seit über 25 Jahren ange­hören. In den festlichen Räumen des Hotels Lamm in Heimbuchenthal wur­de das Ereignis gemeinsam mit Geschäfts­lei­tung und Betriebs­rat gebührend gefeiert. Werte wie Res­pekt, Anerkennung, Ehr­lich­keit, Fleiß und Loya­li­tät, so Angelique Renkhoff-Mücke in ihrer Rede, strahlten Stabilität und Sicherheit aus und gäben Kraft, die Herausforderungen einer schnell­lebigen Welt erfolg­reich zu meistern.

2010 feiern gruppenweit 254 Personen ein rundes Warema Jubiläum: 190 Mitarbeiter gehören seit über zehn Jahren zur Belegschaft, sie feierten am 8. und 15. Oktober in Heimbuchenthal. 19 Mitarbeiter sind seit einem Jahr­zehnt bei der Warema Sonnenschutztechnik in Limbach-Oberfrohna tätig, ihre Feier „stieg“ am 1. Oktober in Limbach. Die Veranstaltung für die „Lang­jährigen“ mit 25 und mehr Jahren Betriebs­zu­ge­hörigkeit fand am 29. Oktober in Heimbuchenthal statt. 19 Personen feierten „Silberjubiläum“ mit 25 Jahren, 16 sind seit 30 Jahren dabei, sechs Kolleginnen und Kollegen blicken auf 40 Jah­re im Unter­nehmen zurück und vier – Waltraud Weidner, Dieter Laqua, Wolf­gang Müller und Ulrich Steiger – haben rekordverdächtige 45 Jahre Betriebs­zugehörigkeit vorzuweisen.

„Warema, das sind spannende Veränderungen, stetige Weiterent­wick­lun­gen – und immer wieder die Menschen“: die Langjährigen kommen zu Wort

Waltraud Weidner (* 1950) kam 1965 zu Warema, wo sie in 45 Berufs­jah­ren verschiedenste Stationen in der Pro­duktion durch­lief. Nach anfäng­li­chen Startschwierigkeiten („nach einer Woche wollte ich hin­schmeißen“) blickt sie zurück auf „schöne Zeiten und jede Menge lusti­ger Dinge“. „Ich habe nette Leute kennen­gelernt und zu vielen habe ich noch heute Kon­takt“, sagt die 60-jährige, die seit drei Jahren in Alters­teil­zeit ist.

Der Leiter Zentrales Produkttraining Dieter Laqua (* 1948) begann mit 17 eben­falls 1965 seine Warema Laufbahn. Die Ent­wick­lung des Unter­nehmens von damals bis heute bezeichnet er als „Quan­ten­sprung“. „Warema, die Produktpalette und auch wir als Mitar­beiter sind ständig ge­wach­sen – ständig gab es Neuheiten, wichtige Ver­bes­se­rungen und täg­lich neue Herausforderungen. Der Chef (Firmen­grün­der Hans-Wilhelm Renkhoff) wollte immer der Zeit voraus sein und legte Wert auf höchste Quali­tät und fundiertes Know-how im Haus. Was wir nicht zufriedenstellend beschaf­fen konnten, haben wir selbst gemacht. So wurde aus einem Elek­tro­meister im Laufe der Jahre das Produktions- und Entwicklungszentrum für elektronische Steuerungen und aus einem Maschinenschlosser entstand die Warema Kunststofftechnik und Maschinenbau GmbH mit heute rund 200 Mitarbeitern. Natürlich gab es auch manche schlaflose Nacht. Aber es macht unheimlich Spaß, am Erfolg eines solchen Unternehmens mit­zuwirken, und es hält jung“, so Laqua, der sich auf weitere drei Jahre beim Marktführer für technischen Sonnen­schutz freut.

Auch Wolfgang Müller (* 1947) ist ein Warema Zugang von 1965. Seine Stationen waren die Montage, die Rollladenfertigung und die Repa­ra­tur­abteilung, von der er sich vor drei Jahren in die passive Altersteilzeit verab­schiedete. „Für mich war Warema ein absoluter Glücksgriff“, so Müller. „Wir hatten nie Probleme, immer wieder gab es Verbesserungen, zum Beispiel im Unfall- und Arbeitsschutz. Ich hatte tolle Kollegen, wir hatten Spaß an der Arbeit, und die ständigen Neuerungen und der Erfolg machte uns richtig stolz. Selbst heute erwische ich mich manchmal noch bei dem Gedanken, jetzt würde ich bei Warema dies oder jenes tun.“

Vielfältige Herausforderungen und die Menschen stehen auch bei Ulrich Steiger (*1947), dem langjährigen Leiter Unternehmens­kommu­nika­tion und heuti­gen Datenschutz­beauftragten der Unternehmensgruppe, an erster Stelle: „Von meinem ersten Arbeitstag am 1. April 1964 bis heute gab es so viele Highlights. Da war der erste große zweistöckige Messe­stand, alle drei Jahre die R+T (internationale Fachmesse für Rollla­den, Tore und Sonnen­schutz) in Stuttgart, das 30. Firmenjubiläum mit einem Tag der Offe­nen Tür mit über 7.000 Besuchern … Wie ich es bei Warema so lange „ausgehalten“ habe? Die Aufgaben waren unheimlich vielseitig und interes­sant, die Arbeit machte sehr viel Spaß und ich war immer stolz, bei Warema zu sein. Im Kollegenkreis waren wir eine eingeschweißte Gemein­schaft, gingen durch dick und dünn. So haben wir uns lange Jahre jeden Frei­tag Abend auf ein Bier getroffen, und es fehlte nur, wer krank war. Heute ist das etwas anders, das Unternehmen ist ja enorm gewachsen. Aber der Geist ist immer noch derselbe.“

Werte vermitteln Stabilität und Sicherheit und geben Kraft
In ihrer Rede betonte Angelique Renkhoff-Mücke, Vor­stands­vors­itzen­de der Warema Gruppe, die Bedeutung von „alten“  Werten wie Respekt, Aner­ken­nung, Ehrlichkeit, Fleiß und Loyalität. Diese Werte und die Men­schen, die sie lebten, strahlten Sicherheit und Stabilität aus und gäben die Kraft, die großen Veränderungen zu meistern. „Sie haben eine enge Bezie­hung zu Warema und Sie haben eine zentrale Bedeu­tung für das Unter­nehmen. Jeder von Ihnen hat seine eigenen Erfah­run­gen, Erinnerungen und Erleb­nisse. Das alles verbindet uns alle gemein­sam mit Warema. Sie haben mit Warema gekämpft und manch­mal auch ein wenig gelitten. Sie haben Freunde gefunden, Spaß gehabt und Erfolge gefeiert. Sie sind ein Teil von Warema, ein Teil, auf den immer Verlass war. Sie dürfen stolz sein auf das, was Sie mit und aus Warema gemacht haben. Ich bin stolz und unendlich dankbar, dass Warema Sie als Mitarbeiter hat. Danke für Ihre Treue, Ihre Verlässlichkeit und Ihre Leistung.“ Mit diesen Worten schloss die Vorstandsvorsitzende ihre sehr persönliche Rede.