Das Jahr 2010 war anspruchsvoll aber erfolgreich – nun gilt es gemeinsam nach vorne zu schauen

08.12.2010 -  

An die 1.600 Mitarbeiter kamen dieses Jahr am 03. Dezember 2010 zu der traditionellen Betriebsversammlung mit Weihnachtsfeier, um von Angelique Renkhoff-Mücke, Vorstandsvorsitzende der Warema Renkhoff SE, über die aktuelle Situation, die Einschätzungen, die Ziele, die Strategien und Entscheidungen informiert zu werden. Bernd Ruppert sprach erstmalig in seiner neuen Funktion als Betriebsratsvorsitzender der Warema Renkhoff SE vor der Belegschaft und gab einen Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr.

Der neue Betriebsrat stellt sich vor
An die 1.600 Mitarbeiter kamen dieses Jahr in die Esselbacher Festhalle zu der traditionellen Betriebsversammlung mit Weihnachtsfeier am vergangenen Freitag, den 03. Dezember 2010. So viele wie nie zuvor. Begrüßt wurde die Belegschaft zunächst von dem neuen Betriebsratsvorsitzenden, Bernd Ruppert, der kurzerhand sämtliche Mitarbeitervertreter innerhalb der Warema Gruppe, einschließlich der Jugend- und Auszubildendenvertreter, auf die Bühne rief und sich bei den Warema Mitarbeitern im Namen seiner Kolleginnen und Kollegen für das ausgesprochene Vertrauen bedankte.
„Gegenseitige Wertschätzung und ein respektvoller Umgang ist die Basis für eine vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit“ so der Betriebsratsvorsitzende in seiner Eröffnungsrede. Im Sinne der Warema Belegschaft leiste der Betriebsrat seinen Beitrag zur Sicherung der bestehenden Arbeitsplätze und für eine erfolgreiche Zukunft des Unternehmens. Hierzu benötige dieser das Vertrauen und die Unterstützung der Warema Mitarbeiter, aber auch ihre sachliche Meinung, konstruktive Kritik sowie ihre Ideen und Visionen. Bernd Ruppert bedankte sich bei den „alten“ Betriebsräten für die gute Arbeit in den vergangenen Jahren und gab anschließend einen Rückblick auf das vergangene Jahr aus Sicht des Betriebsrates. 

Das Jahr 2010 war anspruchsvoll, aber ganz anders als erwartet
Noch vor einem Jahr waren die Folgen der Weltwirtschaftskrise deutlich spürbar. Warema stellte sich auf ein erneut schwieriges Jahr 2010 ein, denn die Experten waren sich einig: Die Erholung von der schweren Krise wird auch in Deutschland Jahre dauern. Auch in der Baubranche gaben die Prognosen Anlass zu Sorge. Vor diesem Hintergrund plante Warema äußerst vorsichtig, das Unternehmen sollte für die andauernde Krise gut gewappnet sein.
Und das Jahr 2010 wurde ein sehr anspruchsvolles Jahr, jedoch ganz anders als erwartet. So stieg der Auftragseingang über alle Produktbereiche hinweg um knapp 10 Prozent gegenüber Vorjahr. Ein enormer Anstieg, der für alle Bereiche des Unternehmens ein Mehr an Arbeit bedeutete, so Angelique Renkhoff-Mücke in ihrer Ansprache. Allein am Standort Marktheidenfeld wurden im Raffstorebereich seit September kontinuierlich über 1.900 Stück am Tag produziert. Zusammen mit dem Standort Limbach-Oberfrohna waren es seit September sogar über 3.000 Raffstoren täglich. Eine große Herausforderung auch für die Versandabteilung von Warema: über 17.500 Tonnen wurden seit Januar bis einschließlich Oktober dieses Jahres ausgeliefert, eine Steigerung von 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das bedeutet, es gingen im Durchschnitt über 86 Tonnen Ware täglich vom Hof und in der Spitze sogar über 200 Tonnen an einem Tag.

Ebenfalls die Warema Kunststofftechnik und Maschinenbau GmbH, ein Unternehmen der Warema Gruppe, kann auf ein bisher erfolgreiches Jahr 2010 zurückblicken. Das Unternehmen hatte als Automobil-Zulieferer die Folgen der Wirtschaftskrise in 2009 deutlich zu spüren bekommen. Im laufenden Jahr konnte die Gesellschaft ihren Umsatz um knapp 20 Prozent gegenüber 2009 steigern.

Zu schaffen sei dies nur mit einer starken Mannschaft, betonte Angelique Renkhoff-Mücke. „Was Sie alle dieses Jahr geleistet haben, das kann ich heute Abend mit Worten einfach nicht beschreiben“ so die Vorstandsvorsitzende. Wie in den vergangenen Jahren zahlt die Warema Gruppe auch in 2010 ein übertarifliches Weihnachtsgeld in Höhe von 100 Prozent. Dies sei gleichzeitig auch ein Ausdruck des Dankes für die hervorragende Leistung und den unermüdlichen Einsatz der Mitarbeiter. Angesichts eines voraussichtlich erfolgreichen Jahresabschlusses 2010 in der Gruppe stellte Angelique Renkhoff-Mücke eine Erfolgsbeteiligung der Mitarbeiter in Aussicht. In der Warema Gruppe werden derzeit über 2.900 Mitarbeiter beschäftigt, und damit knapp 90 Mitarbeiter mehr seit dem Januar dieses Jahres. 

Gemeinsam positiv in die Zukunft blicken
Für das Jahr 2011 schätzt Angelique Renkhoff-Mücke die wirtschaftliche und konjunkturelle Lage in der Sonnenschutzbranche deutlich besser ein, als es dieses Jahr der Fall war. Zwar falle das Konjunkturpaket im öffentlichen Bau langsam weg, jedoch sei ein Nachholeffekt im Wirtschaftsbau, zumindest in Deutschland, zu erwarten. Und auch im privaten Wohnungsbau stünden die Vorzeichen zum ersten Mal seit vielen Jahren wieder auf leichtem Wachstumskurs.

Diese und weitere Faktoren dürften auch 2011 für ein „arbeitsreiches“ Jahr bei Warema sorgen. „Es gibt noch viele Themen, an denen wir arbeiten, die wir vorantreiben müssen“ so die Vorstandsvorsitzende in ihrer Ansprache „unsere Unternehmensziele geben uns dabei die Richtung vor, unsere Unternehmensphilosophie beschreibt den Weg, den wir dabei gehen“.

Ihre Weihnachtsansprache beendete Angelique Renkhoff-Mücke mit den guten Wünschen und dem Appell, positiv in die Zukunft zu schauen und das ganze Jahr über die wichtigen und großen Dingen im Auge zu behalten. Gesundheit, Familie, Freunde und die nötige Sicherheit im Rücken, um mit Freude und Gelassenheit durch das Leben gehen zu können, dies wünsche sie ihren Mitarbeitern von ganzem Herzen.