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WAREMA gibt Empfehlungen zur kindersicheren Bedienung innenliegender Sonnenschutzprodukte

10.01.2011 -  

Kindersicherheit beim innenliegenden Sonnenschutz ist in Deutschland ein noch wenig beachtetes Thema. Zu Unrecht: Unter anderem in Großbritannien kam es durch Bedienschnüre und -ketten zu einigen tragischen Unfällen mit Kleinkindern. Die Länder, in denen solche Unfälle passiert sind, fordern dringend eine Reaktion – aktuell diskutiert die EU-Kommission über eine entsprechende Änderung der bestehenden Normen. Warema macht sich Gedanken um die Sicherheit der Kleinen und gibt wichtige Empfehlungen zum Umgang mit innenliegenden Sonnenschutz und den geeigneten Bedienarten.

Kinder probieren alles aus – und bringen sich manchmal in Gefahr
Kinderzimmer sind Spielzimmer: Der Nachwuchs ist neugierig, will klettern, spielen und toben. Im eigenen Reich sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt – allerdings ist es leider auch der Unfallort Nummer Eins für Kleinkinder. Auch am Fenster lauern Gefahrenquellen für die Kleinsten, die oftmals nicht auf den ersten Blick erkennbar sind. Warema gibt klare Empfehlungen für kindgerechte Bedienarten von innenliegendem Sonnenschutz im Privathaus und in öffentlichen Einrichtungen wie Kindergärten, Krabbelstuben und Grundschulen, die bereits bei der Planung dieser Objekte berücksichtigt werden müssen. In allen Warema Verkaufsunterlagen und Werbemitteln wird das Thema Kindersicherheit konsequent behandelt. So enthalten die Unterlagen für Endkunden und Fachhändler ausführliche Informationen über gesetzliche Regelungen, das Gefahrenpotenzial und die Möglichkeiten, den innenliegenden Sonnenschutz kindersicher zu gestalten.

Kindgerechte Bedienarten minimieren Risiken
Beim innenliegenden Sonnenschutz liegt das Risiko für die Kleinen im Bereich der Bedienarten. So müssen Schnur- und Kettenbedienungen prinzipiell außerhalb der Reichweite von Kindern gehalten und speziell gesichert werden. Dies verlangt auch die DIN EN 13120. Bei Warema ist das entsprechende Zubehör – Kettenhalter bzw. Schnurwickler – bereits im Lieferumfang des jeweiligen Produktes enthalten und mit wenigen Handgriffen einsatzbereit.

Dennoch sollten diese Bedienarten nur in Räumen zum Einsatz kommen, in denen Kinder nicht unbeaufsichtigt spielen bzw. wenn sichergestellt ist, dass die Kleinen nicht durch das Klettern auf Möbel oder Stühle an die Bedienelemente herankommen und sie lösen können.

Noch sicherer sind alternative Bedienarten wie z.B. die Bedienung durch Kurbel bei Jalousien und Rollos, die Bedienung durch Bediengriff bei Faltstores und die Bedienung durch Stab bei Vertikal-Jalousien. Besonders empfehlenswert für alle Bereiche, in denen Kinder unbeaufsichtigt Zugang haben, ist die Bedienung der Sonnenschutzprodukte per Motor und Fernbedienung – wichtig auch für die Planung und Ausstattung von Kindergärten, Krabbelstuben und Grundschulen.