1. Warema für 50 Jahre Berufausbildung geehrt
    Nr. Warema Tag der Ausbildung am 23.7.2011 (9.3 MB)

  2. In der Ausbildungswerkstatt
    Nr. Tag_der_Ausbildung_02 (1.9 MB)

  3. Das Team am Tag der Ausbildung
    Nr. Tag_der_Ausbildung_Gruppe_01 (3.3 MB)

Das mainfränkische Familienunternehmen begrüßte knapp 1200 Interessierte auf seinem Werksgelände in Marktheidenfeld

26.07.2011 -  

Am Samstag, den 23. Juli 2011, öffnete Warema für alle Interessierten ihre Türen zum Tag der Ausbildung. Knapp 1200 Besucher folgten der Einladung des Sonnenschutzherstellers. In einem persönlichen Gespräch beantworteten Ausbilder, Auszubildende und Studenten Fragen rund um Ausbildung und Studium in der Warema Gruppe und die Gäste bekamen Einblick in diverse Fertigungsbereiche.

Bereits seit vielen Jahren lädt die Warema Gruppe regelmäßig zum Tag der Ausbildung an ihrem Standort in Marktheidenfeld ein. In diesem Jahr feiert Warema ein ganz besonderes Jubiläum – 50 Jahre Ausbildung bei Warema. Eltern, Jugendliche und weitere Interessierte konnten sich hier über die vielen Möglichkeiten der Ausbildung und eines praxisorientierten Studiums im mainfränkischen Unternehmen informieren – und die Auswahl ist groß. Denn mittlerweile können sich die Bewerber zwischen zwölf Berufen und sieben Studiengängen entscheiden. Mit diesem umfangreichen Angebot zählt Warema zu den leistungsfähigsten Ausbildungsbetrieben der Region Mainfranken. Stand heute gibt es in der Unternehmensgruppe 170 Auszubildende und Studenten, für das kommende Jahr werden weitere 65 gesucht. Ausbildung und Förderung von Mitarbeitern haben eine lange Tradition und einen hohen Stellenwert bei Warema. „Mein Vater war ein Visionär und ein sehr zukunftsorientierter Mann“, beschreibt Angelique Renkhoff-Mücke, Vorstandsvorsitzende der Warema Renkhoff SE, den Firmengründer. Sehr früh erkannte Hans-Wilhelm Renkhoff, wie wichtig die Nachwuchsförderung aus eigenen Reihen ist. Nur sechs Jahre nach der Firmengründung begann Renkhoff Fachkräfte im eigenen Unternehmen auszubilden. „Schon damals war der Grund dafür der Fachkräftemangel in der ländlich geprägten Region“, so Renkhoff-Mücke.
Dabei sichere die Jugendförderung nicht nur die Zukunft eines Unternehmens, sondern auch die der gesamten Region. Eine gute Zusammenarbeit mit den entsprechenden Stellen sei dafür unentbehrlich. Dies bestätigten auch die Ehrengäste der Veranstaltung, der Landrat für Main-Spessart Thomas Schiebel und Marktheidenfelds Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder.

Eine langjährige, gute Zusammenarbeit bescheinigte dem Marktheidenfelder Unternehmen Jürgen Bode, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt. Für 50 Jahre erfolgreiche Berufsausbildung überreichte er eine Ehrenkunde an Vorstandsvorsitzende Renkhoff-Mücke und Dr. Thomas Klein, Geschäftsleitung Personalmanagement. Im Rahmen der Veranstaltung lud der Sonnenschutzhersteller zu einem Rundgang über das Gelände ein. Die Besucher nutzten die Gelegenheit, einzelne Produktionsabschnitte zu besichtigen, führten interessante Gespräche mit den Auszubildenden, Studenten, Ausbildern und den Mitarbeitern aus diversen Fachabteilungen. Aber auch das handwerkliche Geschick der Gäste wurde geprüft. Denn im Warema-Ausbildungszentrum konnte man mit der Unterstützung von Auszubildenden ein Windrad zusammenbauen oder ein LED-Männchen löten, was zu einem großen Andrang führte. Darüber hinaus gab es noch eine Vielzahl von Aktionen zum Mitmachen: Nicht ganz anspruchslos war es, einen Basketball mit dem Gabelstapler ins Netz zu befördern, und ebenso der Hindernislauf mit einer „Rauschbrille“ hatte es in sich. Die beiden Informations-Trucks des Verbandes der Metall- und Elektroindustrie sowie der AOK Gesundheitskasse waren ganz besondere Messestände, an denen sich die Besucher informieren konnten.

Es war ein rundum gelungener Tag für Warema. Mit knapp 1.200 Gästen verzeichnete das
Unternehmen einen neuen Rekordbesuch. Bewerbungen für einen Ausbildungs- oder Studienplatz für das Jahr 2012 sind noch bis zum 15. September 2011 möglich.