1. Ralf Simon (Geschäftsleitung F&E) und Harald Freund (Vorstand Technik) freuen sich über drei Innovationspreise für Warema.
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  2. Ralf Simon (Geschäftsleitung F&E) und Harald Freund (Vorstand Technik) freuen sich über drei Innovationspreise für Warema.
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  3. Harald Freund - Vorstand Technik
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  4. Ralf Simon - Geschäftsleitung F&E
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  5. Warema wurde mit drei Innovationspreisen im Rahmen der R+T 2012 ausgezeichnet.
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Im Gespräch mit Harald Freund (Vorstand Technik) und Ralf Simon (Geschäftsleitung F&E)

29.02.2012 -  

Bereits zum 8. Mal verleiht die Internationale Fachmesse Rollladen, Tore und Sonnenschutz den renommierten „Innovationspreis“ der Messe Stuttgart. Bedeutende Entwicklungen der gesamten Branche werden so in besonderer Weise hervorgehoben. Der unterfränkische Komplettanbieter Warema sowie weitere 20 Unternehmen wurden nominiert und präsentierten neuartige funktionsgerechte Lösungen für die Sonnenschutzwelt von morgen. Bei der finalen Jurierung erhielt der unterfränkische Hersteller gleich drei Auszeichnungen für Innovationen in den Bereichen Markisen, Raffstoren und Steuerungstechnik. Weshalb permanente Entwicklung unverzichtbar, der Innovationspreis der Messe Stuttgart wichtig ist und was Warema zur Zukunft der Sonnenschutztechnik beiträgt erläutern Freund und Simon im folgenden Interview.

Was zeichnet Warema als Innovationstreiber aus?
HF: Nun – mehr als 50 Jahre Erfahrung, permanente Weiterentwicklungen und ein starkes Team in Forschung und Entwicklung bis hin zur Anwendungstechnik eines jeden Produktbereiches sprechen für sich. Nach der Devise „Geht nicht, gibt’s nicht“ produzieren wir seit Jahren nach den individuellen Anforderungen der Bauherren und unserer Kunden. Sonderlösungen gehören zum Tagesgeschäft und alle Bereiche des Unternehmens sind darauf eingestellt. Gerade im Bereich des beweglichen Sonnenschutzes sind dies heute Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Marktbearbeitung. Unsere Lösungen gelten heute als „state-of-the-art“.

RS: Bei der Entwicklung von Produkten gehen wir sehr systematisch vor. Zunächst werden bei Warema alle Ideen gesammelt und im Hinblick auf Innovation und Markttauglichkeit methodisch ausgewertet. Wird eine Idee in einem Produktkonzept umgesetzt, arbeiten wir in der ganzen Phase der Produktentwicklung darauf hin, dieses Feature optimal zur Geltung zu bringen, sowohl technisch und gestalterisch als auch in allen Kommunikationsmaßnahmen.

Welche Bedeutung hat die Preisverleihung der Messe Stuttgart für Sie?
RS: Nun, zuallererst ist sie ein tolles Feedback für die eigene Arbeit und zeigt, dass wir uns in die richtige Richtung bewegen. Die Auszeichnung im Rahmen der Weltleitmesse wird nur alle drei Jahre vergeben und ist einzigartig in der Branche. Insofern hat die Preisverleihung nicht nur für Warema eine hohe Bedeutung, was man an den steigenden Bewerbungen deutlich erkennen kann.

HF: Von über 100 Bewerbungen kamen nur 25 in die engere Auswahl und wurden von einer hochkarätigen 15-köpfigen Jury aus Branchenspezialisten und Architekten genauestens unter die Lupe genommen und schließlich prämiert. Für uns ist es etwas Besonderes und wir sind stolz darauf mit drei von elf Innovationspreisen ausgezeichnet worden zu sein. Die prämierten Produkte werden nicht nur am Messestand für regen Zulauf sorgen, sondern aus gutem Grund auch künftig vielgefragte Lösungen bleiben.

Welche Innovationen haben Sie eingereicht, setzen Sie auf Detailverbesserungen oder ganzheitliche Entwicklungen?
HF: Für die diesjährige Preisverleihung haben wir der Jury vier verschiedene Lösungen und Produktinnovationen vorgestellt und erhielten bereits im November vergangenen Jahres eine Information zu unseren drei Nominierungen in den Kategorien „Antriebe für Rollläden und Sonnenschutz“, „Markisen“ und „Raffstoren“. Darüber sind wir sehr stolz, hätten uns aber auch die vierte und damit zweite Nominierung im Bereich „Markisen“ gewünscht.

RS: Unsere prämierten Produkte und Innovationen sind als relevante Techniken für die Lebens- und Arbeitswelten von morgen zu sehen. Die Pergola-Markise P40 mit mitlaufendem Verstärkungsprofil und patentierter secudrive®-Führung wird insbesondere auf der heimischen Terrasse und in der Gastronomie für Aufsehen sorgen. Gerade Bürogebäude der Zukunft profitieren von unseren Lösungen für ein intelligentes Sonnenlichtmanagement. Hier ist es wichtig, dass die Verbrauchswerte des Gebäudes „im grünen Bereich“ liegen und zugleich die Bedürfnisse der Arbeitnehmer nach visueller und thermischer Behaglichkeit erfüllt werden. Das intelligente Raumbediengerät „OptiControl“ sorgt künftig für mehr Energieeffizienz und Lebensqualität und ist eine konsequente Fortsetzung des ganzheitlichen Ansatzes „Optimale Sonnenschutzsysteme“ von Warema. Eine einzigartige Detailverbesserung ist die vivamatic® – eine neue Tageslichttechnologie für Raffstoren. Sie bietet perfekte Tageslichtnutzung, ungestörtes Arbeiten und eine bessere Energiebilanz des Gebäudes.

Wo sehen Sie die Verbindung zwischen Ihren Produkten und einer nachhaltigen Zukunft?
HF: Aus heutiger Sicht liegt das größte Energieeinsparpotenzial eines Gebäudes auf den Lebenszyklus hin betrachtet im Betreiben. Das drückt sich auch darin aus, dass der Bausektor für rund 40 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich ist. Davon werden rund 80 Prozent im Gebäudebetrieb emittiert. Mit unseren innovativen und intelligent gesteuerten Sonnenschutzsystemen leisten wir einen maßgeblichen Beitrag zur Energieeinsparung. Unser Ansatz geht dabei über ökologische und ökonomische Dimensionen hinaus und greift insbesondere auch soziokulturelle Kriterien wie Komfort, Behaglichkeit, Individualität und Gesundheitsschutz für die Gebäudenutzer auf. Wir sind uns unserer Verantwortung für eine nachhaltige Zukunft bewusst. Deshalb setzen wir schon bei der Fertigung an – beispielweise mit der chromatfreien Pulverbeschichtung, ressourcenschonender Verschnittoptimierung, Abfallvermeidung und vielen weiteren Maßnahmen.

Zur Person: Harald Freund, Vorstand Technik bei Warema
Seit September 2009 ist Harald Freund als Vorstand Technik der WAREMA Renkhoff SE verantwortlich für verschiedenste zentrale Bereiche des Unternehmens: Produktion, Versand, Innerbetriebliche Logistik, Zentraleinkauf, Forschung & Entwicklung, Bauwesen und WAREMA Sonnenschutztechnik GmbH in Limbach-Oberfrohna. Harald Freund hat sein ganzes berufliches Leben bei WAREMA verbracht. Während dieser Zeit war er in unterschiedlichsten Bereichen des Unternehmens tätig und hatte verschiedenste Positionen inne. Bei WAREMA fühlt er sich zuhause.

Zur Person: Ralf Simon, Geschäftsleitung Forschung & Entwicklung bei Warema
Seit Februar 2012 ist Ralf Simon als Mitglied der Geschäftsleitung für den Gesamtbereich Forschung & Entwicklung der Warema Renkhoff SE verantwortlich. Ralf Simon trat 1993 als Trainee in das Unternehmen ein. Nach seiner Traineezeit leitete er zunächst die Vorentwicklung und später den Musterbau. 2006 übernahm er die Gesamtverantwortung für die Entwicklung aller mechanischen Produkte, seit 2012 auch für die Steuerungssysteme.