Fortsetzung der Ausstellung als Designer Werkschau

11.06.2012 -  

6. Designer Werktag in München: Nach Sonnenuntergang wurde der Hof mit beeindruckenden Farb- und Lichtprojektionen sich drehender Zellfragmente bespielt. Foto: Glas Trösch / Ronny Buck

Das Konzept des Veranstalters Glas Trösch hat einmal mehr gefruchtet: Mit der Inszenierung einer Etage des „Fruchthofes“ gestaltete das New Yorker Designbüro SOFTlab einen inspirierenden Rahmen für den sechsten Designer Werktag in München. In eine permeable Zellraumstruktur verwandelt, lud der Veranstaltungsort zum Rundgang durch die Ausstellung der 16 Partner, die mit kreativen Lösungen zum Anfassen und Ausprobieren anregten. Zudem erwartete die Besucher ein hochkarätiges Programm mit Werkberichten von SOFTlab aus den USA, jaja architects aus Dänemark, Heatherwick Studio aus UK, Atelier Oi aus der Schweiz sowie dem deutschen Büro becker architekten.

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Die besondere Mischung aus anregenden Vorträgen, atmosphärisch inszenierten Produktpräsentationen und abschließender Werkfeier ist seit 2007 das Erfolgskonzept des Designer Werktags. Nachdem er in den Vorjahren bereits insgesamt über 2.600 Gäste begeisterte, gewann er in diesem Jahr unter den fast 900 Architekten, Innenarchitekten und Designern in München zahlreiche neue Anhänger. Für ein besonderes Raumerlebnis sorgte das Designbüro SOFTlab aus New York: Eine gesamte Etage des denkmalgeschützten Fruchthofes übersetzten die experimentellen Raumszenografen in eine an Fruchtzellen erinnernde Raumstruktur. Filigrane Fäden, von polygonförmigen Deckenrahmen hängend und farbreich beleuchtet, ließen die Besucher den Raum wie eine Reise in das Innere einer Frucht erleben. Vielfältige Farbnuancen und aufschimmernde Lichtreflexe verliehen dem Ort eine mystische Note, die zu Entdeckungsreisen durch die permeable Zellstruktur anregte. Auf dem Rundgang boten die Partner mit neuen Materialien, Produkten und Gestaltungsideen eine vielfältige „Ernte“ für alle Designfreunde.

Höhepunkte des Programms bildeten die internationalen Werkberichte, die das Auditorium auf individuell zusammenfügbaren Holzzellkörpern verfolgte. Mittags sprachen Kathrin Susanna Gimmel von jaja architects (Kopenhagen), Jennifer Chen von Heatherwick Studio und Michael Szivos von SOFTlab (New York City) über aktuelle Projekte und standen dem Publikum Frage und Antwort. Zur „Nachtschicht“ präsentierten Aurel Aebi von Atelier Oi (La Neuveville), Michael Becker von becker architekten (Kempten) und nochmals Michael Szivos ausgewählte Projekte und erläuterten ihre Arbeitsweise.

www.designerwerktag.de
www.designerwerkschau.de



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