1. BAU 2013: Klimaaktive Fassaden durch intelligente Sonnenschutzsysteme
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  2. Der Systemgedanke des Komplettanbieters kann im Kompetenzzentrum live erlebt werden.
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  3. Moderne Schulungsräume und intelligente Technik im Kompetenzzentrum von Warema
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  4. Der Warema Sonnenschutzplaner ist im Internet unter www.sonnenschutzplaner.de zu finden
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  5. Intelligente Sonnenschutzsysteme haben großen Einfluss bauphysikalische Größen
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Warema unterstützt bei der Planung intelligenter Gebäudehüllen und präsentiert nützliche Tools auf der BAU in München

14.01.2013 -  

Moderne, klimaaktive Fassaden haben einen großen Einfluss auf die klimatischen Verhältnisse in Gebäuden.

Je flexibler Gebäudehüllen in Abhängigkeit von Tages- und Jahreszeit sowie Wetter und Klima reagieren, desto weniger Energie wird benötigt, um behagliche Bedingungen für die Nutzer zu erreichen. Ganz ähnlich wie die menschliche Haut, die als Barriere zwischen Außenwelt und Organismus dient und über vielfältige Anpassungsmechanismen verfügt, fungiert die Fassade als Schutzhülle deren wichtigste Aufgabe es ist, die klimatischen und baukonstruktiven Bedingungen in Einklang zu bringen. Gerade die Kombination der verschiedensten Gewerke und Funktionalitäten mit einem einstellbaren Sonnenschutzsystem birgt enorme Potentiale in Sachen Behaglichkeit und Energieeffizienz. Dies erfordert eine integrale Planung. Bei der inzwischen hohen Komplexität der Produkte und immer schärferen Normen und Gesetzen, die es zu beachten gilt, keine leichte Aufgabe. Die Warema Objektberatung unterstützt Architekten und Fachplaner bei dieser Aufgabe – ob mit bauphysikalischen Berechnungen, Bemusterungen, Vor-Ort-Beratungen, umfangreichen technischen Unterlagen, speziellen Objektkollektionen, Schulungen oder verschiedensten Werkzeugen, wie dem gerade aktualisierten Warema Sonnenschutzplaner.

Bauphysikalische Einflussgrößen einordnen
Fassaden sollen sich heute automatisch an die gegebenen Witterungseinflüsse anpassen. Den größten äußeren Einfluss auf die Gebäudehülle hat dabei die (kostenfreie) Sonnenenergie, die es sowohl aktiv als auch passiv zu nutzen gilt. Bauphysikalische Größen wie der Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert), der Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert) und der Lichttransmissionswert (т) spielen deshalb eine wichtige Rolle bei der Beeinflussung der Klimafaktoren im Gebäude. Hier setzt Warema mit seinen ausgefeilten Eigenentwicklungen an, die weit über die Steuerung des Sonnenschutzes hinausgehen können. Das Unternehmen ist damit in einer besonders komfortablen Lage, denn gerade intelligent gesteuerter Sonnenschutz bietet enorme Potentiale zur Verbesserung der Energieeffizienz und des Raumklimas. Bauphysikalische Einflussgrößen müssen jedoch immer im Kontext betrachtet werden, was die Planung nicht einfacher macht, denn schlichte Faustformeln gelten als überholt. Gerade die strahlungsphysikalischen Eigenschaften müssen eine hohe Varianz aufweisen, damit die Gebäudehülle klimaaktiv reagieren kann. Wie dies mit intelligenten Sonnenschutzsystemen gelingt, erfährt man beim Sonnenlicht-Manager. Warema hat eine eigene Bauphysikalische Beratung für Architekten & Fachplaner installiert, die projektspezifische Berechnungen zur Verfügung stellt und eine kompetente Fachberatung zum klimagerechten und nachhaltigen Bauen mit intelligenten Sonnenschutzsystemen bietet.

Punkten mit Sonnenschutz
Zu den Serviceleistungen des Komplettanbieters gehören neben der fachgerechten und projektspezifischen Beratung und der technischen Klärung bis hin zur Erstellung von Einbauskizzen, CAD-Dateien und Ausschreibungstexten auch spezielle Schulungsangebote. Diese können auf Wunsch vor Ort oder am Hauptsitz des Unternehmens in Marktheidenfeld durchgeführt werden. Das 2009 eingeweihte Kompetenzzentrum bietet hierfür ideale Voraussetzungen. Neben modernen Schulungsräumen können hier die Lösungen live erlebt werden, sei es im Bereich der Produktausstellungen oder direkt integriert und im laufenden Betrieb bei verschiedensten, gängigen Fassadenkonstruktionen. Nun wurde eine Vortragsreihe entwickelt, die den Einfluss von Sonnenschutzsystemen auf die Zertifizierung von Gebäuden beleuchtet. Egal welches Zertifikat angestrebt wird – fachgerecht umgesetzte und genutzte Lösungen sind ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Auszeichnung. Die Veranstaltungen mit dem Titel „Mit Sonnenschutzsystemen bei der Gebäudezertifizierung punkten“ finden im März, April und Mai 2013 statt und werden von der Architektenkammer Hessen anerkannt und mit vier Punkten „belohnt“.

Interaktive Planung im Internet
Ein nicht nur bei Architekten beliebtes und kostenfreies Werkzeug, das vom Hersteller zur Verfügung gestellt wird, ist der interaktive und webbasierte Sonnenschutzplaner (www.sonnenschutzplaner.de). Das Tool unterstützt bei der Auswahl und Konstruktion des Sonnenschutzsystems und liefert kurze Beschreibungen und Beispiele, die auch für nicht-fachkundige Benutzer verständlich sind. Das Programm bietet die Möglichkeit, selbst Schnitte und Ansichten zu generieren und auf die baulichen Gegebenheiten abzustimmen. Es liefert passende Ausschreibungstexte zur generierten Lösung und unterstützt auch bei der Elektroplanung. In der aktuellen Version wurden zahlreiche Produktneuerungen und –veränderungen berücksichtigt. Erstmals sind 3D-Modelle eingebaut, aus denen sich kinderleicht 2D-Zeichnungen ableiten lassen. Auch hierfür bietet der Hersteller Seminare – bis hin zu einer kostenfreien Hotline, die werktags zu erreichen ist.