1. Die abgerundeten Seiten und die leicht geneigte Frontfassade verleihen dem neuen Technologiezentrum von Vossloh einen technisch-dynamischen Charakter. Die Gestaltung der Gebäudehülle unterstützt diesen Eindruck.
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  2. Das Technologiezentrum schließt über einen Verbindungstrakt direkt an das bestehende Verwaltungsgebäude an. In der Kanzel (rechts im Bild) befindet sich die Kantine des Werks.
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  3. Das benachbarte Verwaltungsgebäude wurde umfassend saniert und außen optisch dem neuen Technikzentrum angepasst. So kamen an der Fassade dieselben Fassadenplatten zum Einsatz und das gleiche Sonnenschutzsystem – bestehend aus horizontal angeordneten Hohlkörperlamellen.
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  4. Die Gestaltung des Sonnenschutzes kann individuell an die Architektur angepasst werden. So lassen sich auch ungewöhnliche Fenster- und Fassadenformen mit einem Lamellensystem von Wings Professional ausstatten.
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  5. Wenn die Sonne nicht scheint, stellen sich die Lamellen, dank der automatischen Steuerung, in einen optimalen Winkel ein. So wird das Tageslicht bestmöglich ins Innere geleitet. Das schmale Profil der Lamellen erlaubt zudem eine gute Durchsicht nach draußen.
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Im Neubau und der Sanierung: Bei der Umgestaltung der Vossloh-Firmenzentrale sind Lamellen von Wings Professional erste Wahl beim Thema Sonnenschutz

05.04.2013 -  

Der Verkehrstechnologiekonzern Vossloh, einer der führenden Hersteller von Schienenbefestigungssystemen für die Bahn, modernisiert bis 2017 den kompletten Unternehmenssitz im nordrhein-westfälischen Werdohl. Zu den ersten baulichen Maßnahmen gehörten die Planung und Realisierung eines Technologiezentrums sowie die umfassende Sanierung des benachbarten Verwaltungstraktes. Um Neu- und Bestandsbau optisch zu verknüpfen, entschied sich das Büro Wilde.Kutzner.Teichert PartG/Architekten aus Lüdenscheid, beiden Gebäuden ein einheitliches äußeres Erscheinungsbild zu verleihen.

Seit 2011 empfängt nicht mehr ein flaches, unscheinbares Pförtnerhäuschen die Besucher der Firma Vossloh, sondern ein moderner zweigeschossiger Bau mit großen Fensterflächen, abgerundeten Gebäudeecken und einer leicht geneigten Stirnseite. In dem 2.800 Quadratmeter großen neuen Technologiezentrum befinden sich im Erdgeschoss unter anderem der Empfang sowie Labore mit Prüfmaschinen, während in der oberen Etage lichtdurchflutete, offene Büros für die Geschäftsleitung und andere zentrale Firmenbereiche untergebracht sind. Auch ein Showroom wurde in den Neubau integriert. Die Architektur des Technologiezentrums mit ihrer außergewöhnlichen Form spiegelt die Dynamik des Unternehmens Vossloh wider, sagen die Architekten über ihren Entwurf. Da in dem Gebäude vor allem neue Produkte entwickelt und getestet werden, sollte es zudem fortschrittlich und technisch wirken. Aus diesem Grund wählten die Planer eine Fassadengestaltung mit großformatigen, weißen Fassadenplatten, die den Bau allseitig bekleiden. Ergänzt wird diese klare Optik durch das Sonnenschutzsystem SunWings M-300 der Wings Professional Project GmbH.

Die jeweils 300×56 Millimeter großen ellipsenförmigen Hohlkörperlamellen aus Aluminium sind auf der Süd- und Ostseite horizontal vor den großen Fensterflächen im ersten Obergeschoss montiert. Ihre Anordnung unterstreicht damit die Längsausrichtung des Gebäudes. Darüber hinaus passt die filigrane Gestalt der Lamellen gut zu der eleganten Architektursprache des Technologiezentrums.

Um einen effektiven sommerlichen Sonnen- und Wärmeschutz bei jedem Sonnenstand zu gewährleisten sowie einen optimalen Tageslichteintrag zu erhalten, wählten die Planer bei diesem Projekt eine Steuerungslösung. Hierbei werden die Lamellen mithilfe des eingebauten Elektroantriebs dem Sonnenlauf kontinuierlich nachgeführt. So sind die Mitarbeiter in den Innenräumen im Sommer stets wirkungsvoll vor zu viel Sonneneinstrahlung geschützt, ohne aber auf den Ausblick nach draußen verzichten zu müssen. Denn das schmale Lamellenprofil gewährt eine gute Durchsicht. Doch nicht nur die Sonnenschutztechnik sprach für die Hohlkörperlamellen von Wings Professional, auch ihre Robustheit überzeugte die Architekten: Da das Vossloh-Gelände in einem Tal liegt, entsteht dort – gerade bei schönem Wetter – eine starke Thermik. Aufgrund ihrer Stabilität halten die Lamellen starkem Wind stand und können somit auch an Gebäuden, auf die hohe Windlasten einwirken, eingesetzt werden.

Direkt hinter dem neuen Technologiezentrum befindet sich der Verwaltungstrakt der Firma Vossloh, ein langer, dreigeschossiger Gebäuderiegel aus den 1970er Jahren. Als Teil der Standortmodernisierung sollte dieser aufwändig saniert und dem benachbarten Neubau optisch angepasst werden. Die Architekten von Wilde.Kutzner.Teichert PartG wählten daher für das bestehende Gebäude die gleiche Fassadengestaltung wie für das Technologiezentrum. Aus wirtschaftlichen Gründen sollte die vorhandene Konstruktion des Altbaus genutzt werden. Deshalb wurden die Lamellen hier mit senkrechten Trägerprofilen sichtbar vor der Fassade befestigt.

Dank des übergreifenden Gestaltungskonzepts der Architekten ist ein spannender Komplex aus einem dynamisch-futuristischen Technologiezentrum und einem runderneuerten Verwaltungsgebäude entstanden. Beide warten außen mit einer attraktiven Erscheinung und im Inneren mit besten Arbeitsbedingungen auf.