Sonnenschutz ist Sache des Fachmanns

21.06.2013 -  

Eine Markise ist der ideale Sonnenschutz für die Terrasse oder den Balkon. Da der Schattenspender großen Belastungen durch Wind und Wetter ausgesetzt ist, sollten nicht nur die Planung und Beratung, sondern auch die Montage durch den Fachmann erfolgen.

Damit Funktion und Sicherheit dauerhaft gewährleistet sind, gilt es bei der Auswahl der individuell passenden Markise eine Vielzahl von Faktoren zu berücksichtigen. Von großer Bedeutung ist die Montagesituation vor Ort. In welche Himmelsrichtung zeigt die Markise? Wie ist der Sonnenstand während der Sommermonate? Empfiehlt sich eine offene Gelenkarm-Markise oder sollte eine Kassetten-Markise, bei der das Tuch vor Wind und Wetter geschützt ist, montiert werden?

Nachdem diese Fragen mit dem Fachhändler geklärt wurden, muss die optimale Größe geplant werden. Da die Sonne oft von schräg oben scheint, ist die Markise meist größer, als die Fläche, die beschattet werden soll. Unter Umständen sind Zusatzausstattungen wie ein Volant-Rollo oder eine Seiten-Markise sinnvoll, um vor der tiefstehenden Morgen- und Abendsonne zu schützen.

Das Tuch einer Markise filtert je nach Farbe bis zu 98 Prozent der schädlichen UV-Strahlung des Sonnenlichts. Die Eigenschutzzeit der menschlichen Haut wird damit auf das Achtzigfache erhöht – ideale Voraussetzungen, um den Sommer im Schatten der Markise genießen zu können.

Und auch bei der Auswahl des Tuchdessins ist Fachkompetenz gefragt. Denn die Farbe entscheidet nicht nur, ob und wie die Markise zur Architektur passt, sondern hat Einfluss auf den UV-Schutz. Um die tatsächliche Farbwirkung des gewählten Dessins „im Einsatz“ beurteilen zu können, raten Experten dazu, ein möglichst großes Stück Markisentuch gegen das Licht zu halten. Dafür empfiehlt sich der Besuch eines Ausstellungsraumes im Fachhandel. Hier kann dann auch gleich die Frage der Bedienart geklärt werden. Vom Betrieb per Kurbel über die Bedienung mit einem Funk-Handsender bis zur vollautomatischen Steuerung über Wettersensoren gibt es heute diverse Möglichkeiten. In der Regel entscheidet das Budget, aber auch die eigenen Ansprüche an den Bedienkomfort sind wichtig. Gleiches gilt für das Zubehör. Markisen von Warema beispielsweise können mit Licht oder Heizstrahlern ausgestattet werden, was den Nutzwert deutlich erhöht.

Und auch der letzte Schritt, die Montage der Markise, sollte aus Sicherheitsgründen nach DIN EN 13561 durch einen Fachpartner erfolgen. Denn nur die Profis können anhand von Markisengröße und Montageuntergrund die Art und Anzahl der notwendigen Befestigungskonsolen berechnen und die fachgerechte Montage sicherstellen. Diese wird dann durch ein offizielles Abnahmeprotokoll bestätigt – und der stolze Besitzer kann sicher sein, lange Jahre Freude an seiner Markise zu haben.



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