1. Angelique Renkhoff-Mücke besuchte die Warema Sonnenkinder, die mittlerweile Teil der Unternehmenskultur sind.
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  2. Beim Basteln von afrikanischem Schmuck
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  3. Die Kinder lernen afrikanische Rhythmen bei einem Trommelworkshop.
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  4. Azubis unterstützen das Fachpersonal bei der Betreuung der Kinder.
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  5. Die kleinen Sonnenkinder geben Gas!
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Betreuungsangebot beim Sonnenschutz-Hersteller weiter ausgebaut

13.08.2013 -  

Diskussionen über Betreuungsangebote für Kleinkinder waren in den vergangenen Wochen in aller Munde. Eltern haben für ihre ein- bis dreijährigen Kinder nun den Anspruch auf frühkindliche Förderung in einer Tageseinrichtung. „Wir haben schon früh auf die Bedürfnisse unserer Mitarbeiter reagiert und bieten bereits seit 2011 eine Kleinkinderbetreuung für Mitarbeiterkinder an“, berichtet Angelique Renkhoff-Mücke, Vorstandsvorsitzende der Warema Gruppe. Aber damit ist das Betreuungsproblem häufig noch nicht ganz gelöst. Kindergarten- und Schulkinder haben viele Ferientage – meist mehr als die Eltern Urlaubstage haben. Noch dazu haben die Mitarbeiter des Sonnenlicht-Managers saisonbedingt vor allem in den Sommermonaten alle Hände voll zu tun. Darum rief Warema vor sechs Jahren das Betreuungsprogramm „Sonnenkinder“ ins Leben. In den Oster- und Pfingstferien werden Mitarbeiterkinder eine und in den Sommerferien drei Wochen von qualifizierten Fachpersonal betreut. „Aufgrund der hohen Nachfrage haben wir das Programm in diesem Jahr weiter ausgebaut und auch Betreuungsangebote für andere Warema Standorte geschaffen“, so Renkhoff-Mücke weiter.

Am Stammsitz in Marktheidenfeld wurden die Betreuungsgruppen in den Sommerferien vergrößert: 70 statt 60 Schulkinder und 21 statt 15 Kindergartenkinder können jetzt pro Woche teilnehmen. Während des Programms werden so insgesamt 160 Kinder für je eins bis zwei Wochen betreut. Qualifizierte Fachkräfte haben ein spannendes Programm nach dem Motto „Unter der Sonne Afrikas“ zusammengestellt. Die großen Sonnenkinder (sechs bis 13 Jahre) frühstücken gemeinsam im Sonnenkinder-Camp und gehen zum Mittagessen in das Betriebsrestaurant des Unternehmens. Getreu dem Motto wird afrikanisch gekocht, Armbänder geknüpft und Musikinstrumente wie Rasseln, Regenmacher und Trommeln gebastelt. Mit diesen Trommeln nehmen die Kinder außerdem an einem Trommelworkshop teil. Des Weiteren stehen Ausflüge nach Nürnberg in das Erfahrungsfeld der Sinne und ins Schwimmbad Monte Mare nach Obertshausen auf dem Programm. Die kleinen Sonnenkinder (drei bis sechs Jahre) werden in den Räumen der Lebenshilfe betreut. Auch hier ist das Programm mit einem Besuch des Mehrgenerationenspielplatzes in Marktheidenfeld, Ferrari fahren, einem Ausflug in den Zoo nach Freudenberg und vielem mehr sehr abwechslungsreich. Die Kinder können auch afrikanischen Schmuck basteln, Tiermasken gestalten und lernen, wie Kinder in Afrika singen und spielen. Highlight für alle Kinder ist die Möglichkeit, ihre Eltern während der Arbeitszeit am Arbeitsplatz zu besuchen.

Auch in den 17 deutschen Niederlassungen werden Ferienbetreuungsmaßnahmen unterstützt. Da durch die dezentrale Lage einzelne Betreuungsangebote nicht möglich sind, zahlt Warema den  Mitarbeitern dort seit diesem Jahr einen finanziellen Zuschuss für die in Anspruch genommene Ferienbetreuung der Kinder.

Bei der  Warema Sonnenschutztechnik GmbH in Limbach-Oberfrohna wurde 2013 ebenfalls unter dem Titel „Sonnenkinder“ ein Betreuungsangebot eingeführt. Durch eine Befragung der Mitarbeiter erkannte der Sonnenschutzhersteller vor allem Betreuungsbedarf an Brückentagen. Kindergärten und Schulen in Sachsen haben an einigen dieser Tage komplett geschlossen. So fand nach Christi Himmelfahrt am 10. Mai dieses Jahres erstmals ein „Sonnenkindertag“ statt. Insgesamt 26 Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren wurden an diesem Tag von geschulten Fachkräften der Kinderanimation Kunterbunt aus Chemnitz sowie von Warema Mitarbeitern betreut. Nach einem gemeinsamen Frühstück in der Kantine besuchten die großen Sonnenkinder den Sonnenlandpark Lichtenau, während die Kinder unter sechs in einem umgestalteten Raum in der Firma spielen und basteln konnten.

„Die Sonnenkinder sind ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenskultur von Warema geworden“, erläutert Renkhoff-Mücke. „Mit dem Angebot können wir den Eltern eine echte Erleichterung schaffen, denn es ist wichtig, dass wir gerade in den Sommermonaten auf unsere Mitarbeiter zählen können.“