1. Die neue Generation der FSR von Warema bietet nun noch mehr Möglichkeiten, um flexibel auf bauseitige Anforderungen einzugehen.
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  2. In der sichtbaren Ausführung der Variante „FSR E“ (hier: FSR ES-0 Eckig) werden die eckigen Blenden und Führungsprofile in die Fassade integriert, bleiben grundsätzlich aber zu sehen.
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  3. Die Variante "FSR P" verfügt über eine Einputzblende.
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  4. Neben klassischen Führungsprofilen sieht das neue Programm nun auch Anlagen mit filigraner Seilführung oder einer Kombination aus Seil- und Führungsschienen vor.
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Unsichtbar und variabel

28.11.2014 -  

Fenster-System-Raffstoren (FSR) wurden für die direkte Montage am Fenster entwickelt. Sie punkten durch eine unkomplizierte Planung, einen hohen Vormontagegrad und einen geringen Montageaufwand. Die Anlagen können unauffällig oder sichtbar in die Fassade integriert werden und fügen sich nahtlos in Wärmedämmverbundsysteme (WDVS), Putzfassaden oder vorhandene Schächte ein. Die neue Generation der FSR von Warema bietet nun noch mehr Möglichkeiten, um flexibel auf bauseitige Anforderungen einzugehen.

Unsichtbare oder sichtbare Blenden
Die Flexibilität des überarbeiteten Programmes beginnt bei der Wahl der Blenden. Wenn diese möglichst mit der Fassade verschmelzen sollen, werden sie verdeckt und nahezu unsichtbar eingebaut. Hierfür steht die Variante „FSR P“ zur Verfügung, die über eine Einputzblende verfügt und alle Anforderungen der aktuellen EnEV problemlos erfüllt. Die Führungsprofile sind frontseitig einputzbar. Für die Unterputzmontage ist optional ein patentiertes Führungsprofil erhältlich, bei dem die Putzträgerplatte zwischen Fenster und Führungsprofil direkt integriert ist. Ebenfalls möglich ist es, die Raffstore-Blenden mit einer integrierten Sturzdämmung aus Polyurethan-Hartschaum (PUR) mit beidseitiger Aluminiumkaschierung zu versehen. Sie erhöht die Energiespareffekte durch eine effektive thermische Trennung und hat gegenüber klassischem Styropor eine um 30% bessere Dämmeigenschaft. Wärmebrücken und Tauwasserausfall werden so zuverlässig vermieden. In der sichtbaren Ausführung der Variante „FSR E“ werden die eckigen Blenden und Führungsprofile in die Fassade integriert, bleiben grundsätzlich aber zu sehen. Optional ist jedoch auch hier das Einputzen der Führungsprofile möglich. Dank der großen Farbauswahl für Lamellen, Blenden, Führungsprofile und Unterschienen können so am Gebäude individuelle farbliche Akzente gesetzt werden.

Variable Blendentiefen und -höhen
Die Blenden stehen in den Tiefen „S“ (small) und „L“ (large) zur Verfügung. Ihre Größe ist abhängig von der Lamellenausführung. In der Standardausführung sind die Blenden der beiden Grundtypen „FSR P“ und „FSR E“ nach innen gekantet, um eine um 15 mm reduzierte Einbautiefe zu erreichen (FSR PS-0 bzw. FSR ES-0). Auch hier bietet Warema eine neue Flexibilität. Denn die Blenden können stattdessen auch nach hinten zum Fenster abgekantet werden. Hierfür stehen, je nach Blendentiefe, verschiedene Rückkantungen zur Verfügung. Dies ist besonders dann sinnvoll, wenn die Dämmung mehr Platz benötigt oder wenn Insektenschutz integriert werden soll. Um den geplanten Wandaufbau mit der geplanten Fensterposition zu erreichen, können bis zu zwei Unterfütterungsprofile in den Stärken 15 oder 20 mm eingesetzt werden. Da künftig alle Varianten mit der randgebördelten und pakethöhenoptimierten Lamelle 80 S ausgestattet werden können, verkleinern sich auch die üblichen Blendenhöhen. Bei Stockwerkshöhen von 2650 mm reduziert sie sich von 300 mm auf 240 mm. Dies führt zu einer weiteren Verbesserung der Energiebilanz von Gebäuden.

Verschiedene Lamellenformen und neue Führungsvarianten
Auch bei der Wahl der Lamellenform kann flexibel auf die Anforderungen der Nutzer eingegangen werden. So können neben der neuen randgebördelten Lamelle 80 S, auch 80 mm Flachlamellen oder Abdunkelungslamellen in den Breiten 73/90/93 mm eingesetzt werden. Neben klassischen Führungsprofilen sieht das neue Programm nun auch Anlagen mit filigraner Seilführung oder einer Kombination aus Seil- und Führungsschienen vor. Damit steht optisch ansprechenden Lösungen für die Verschattung von Ganzglasecken nichts mehr im Wege. Hinzu kommen Varianten mit freitragender Mittenführungsschiene, die oben in der Blende und unten am Boden oder Fenster befestigt wird. Sie ermöglicht zum Beispiel den Einsatz von Insektenschutz-Schieberahmen bei Hebe-Schiebetüren. Auch diese neuen Führungsvarianten zeichnen sich durch einen hohen Vormontagegrad aus.

Raffstoren managen das Sonnenlicht
Seit 1955 entwickelt und produziert Warema moderne und funktionsgerechte Sonnenschutzlösungen, die ein aktives Sonnenlicht-Management ermöglichen. Raffstoren spielen dabei seit Anfang der 60er Jahre eine wichtige Rolle. In den Lösungen von Warema steckt nicht nur innovative Technik, sondern umfassendes Expertenwissen und ein hoher Anspruch. Deshalb stehen Raffstoren beim weltgrößten Raffstorenhersteller für höchste Qualität. Zehn verschiedene Lamellen-Geometrien, 30 Standard-Lamellenfarben und über 500 verschiedenen Pulverfarben mit unterschiedlichsten Oberflächen lassen keine Wünsche offen. Zum umfassendsten Produktprogramm im Markt gehören Basis-Raffstoren, Fenster-System-Raffstoren, Metall-System-Raffstoren, Vorbau-Raffstoren, Rundbogen-Raffstoren, Schräg-Raffstoren und freitragende Anlagen. Zahlreiche weitere Speziallösungen wie Warema vivamatic® (www.vivamatic.com), geräuschoptimierte Oberschienenträger (serienmäßig – reduzieren übliche Fahrgeräusche um bis zu 10 dB), windstabile Varianten, das akkugestützte Notraff-Set für Fluchtwege oder die revolutionäre Schutzbeschichtung Reynolux® EcoClean™ für Raffstore-Lamellen machen das Unternehmen nach eigenen Angaben zum Taktgeber im Raffstorenmarkt.