1. Foto: Christa Lachenmaier (Köln) Objekt: Architekturbüro JSWD Architekten (Köln)
    Nr. 17979v1 (2.1 MB)

  2. Foto: Christa Lachenmaier (Köln) Objekt: Architekturbüro JSWD Architekten (Köln)
    Nr. 17975v1 (2.2 MB)

  3. Foto: Christa Lachenmaier (Köln) Objekt: Architekturbüro JSWD Architekten (Köln)
    Nr. 17981v1 (1.6 MB)

  4. Foto: Christa Lachenmaier (Köln) Objekt: Architekturbüro JSWD Architekten (Köln)
    Nr. 17984v1 (1.8 MB)

  5. Foto: Christa Lachenmaier (Köln) Objekt: Architekturbüro JSWD Architekten (Köln)
    Nr. 17983v1 (2.3 MB)

  6. Foto: Christa Lachenmaier (Köln) Objekt: Architekturbüro JSWD Architekten (Köln)
    Nr. 17980v1 (1.8 MB)

  7. Foto: Christa Lachenmaier (Köln) Objekt: Architekturbüro JSWD Architekten (Köln)
    Nr. 17982 (2.4 MB)

Neue Zentrale der Enervie AG in Hagen

18.03.2015 -  

Die neue Zentrale der Enervie AG unterstützt in Funktion, Design und Struktur die vier Leitimpulse des Konzerns: Leistung, Transparenz, Innovation und Nachhaltigkeit. Für optimale Lichtverhältnisse zu jeder Tageszeit sorgt eine umlaufende Fassade mit vertikal angeordneten, beweglichen Großlamellen, die von der Warema Gruppe speziell für dieses Objekt entwickelt wurden.

Der Neubau der Hauptverwaltung
Die Enervie Zentrale am Platz der Impulse ist der neue Firmensitz des Hagener Energieversorgers. Sie war eine der größten Baustellen, die Hagen in der jüngsten Vergangenheit vorzuweisen hatte, bietet Platz für etwa 750 Angestellte und liegt auf einem circa 45.000 m² großem Areal zwischen A45, Hünenpforte und Haßleyer Straße. Für die verkehrstechnische Anbindung des etwa 42 Millionen teuren Bauprojektes wurde ein eigener Kreisverkehr angelegt. Mit dem Neubau setzte das Unternehmen die Planungen für die Zusammenlegung der bisherigen neun Standorte zu einem zentralen Standort um. Hiervon verspricht sich Enervie Pluspunkte in Sachen Umwelt- und Klimaschutz und deutliche Einspar- und Synergieeffekte. Die einzelnen Gebäude gruppieren sich um einen großen Werkhof. Der markante, quadratische Verwaltungsbau bildet mit seinen fünf Geschossen das Entree zur neuen Enervie Zentrale, die konsequent auf zukünftige Anforderungen der Arbeitswelt ausgerichtet wurde. Über das großzügige Foyer erschließen sich in allen Ebenen offene Arbeitswelten. Für die Mitarbeiter der Verwaltung hat sich einiges geändert. So sind die Arbeitsplätze in den verschiedenen Abteilungs- und Bereichsflächen frei wählbar, persönlich zugeordnete Schreibtische gibt es nicht mehr. Bei Dienstende werden die Plätze geräumt und persönliche Sachen in Schließfächern verstaut.

Energieeffizient bauen mit modernem Sonnenschutz
Als Energieversorger legt Enervie naturgemäß Wert auf eine hohe Energieeffizienz und will mit gutem Beispiel vorangehen. Die neue Zentrale entspricht dem Gold-Standard des LEED Gebäudeklassifizierungsprogramms – einem der weltweit wichtigsten Qualitätssiegel, wenn es um nachhaltiges, weil umweltfreundliches, schadstoff- und emissionsarmes Bauen geht. Eine Klimaanlage gibt es zum Beispiel nicht mehr. Dafür verhindert eine Vorhangfassade mit drehbaren, einwandigen und perforierten Großlamellen der Wings Professional Project GmbH (ein Unternehmen der Warema Gruppe) eine Überhitzung in der warmen Jahreszeit. Knapp 2.000 Großlamellen in verschiedenen Längen und Breiten richten sich individuell nach dem Sonnenstand aus. Sie bilden damit einen filigranen Filter, der je nach Tageszeit und Beleuchtungssituation dem Verwaltungsgebäude ein unterschiedliches Erscheinungsbild gibt. Gleichzeitig sorgt die objektspezifische Lösung für ausreichend Tageslicht und Blendschutz am Arbeitsplatz.

Objektspezifische Individuallösung
Großlamellen gehören seit dem Zukauf der Wings Professional Project GmbH im Jahr 2012 zum umfangreichen Produktprogramm des führenden Sonnenlicht-Managers. Das in Lübeck ansässige Unternehmen ist heute eine von vier Tochtergesellschaften der Warema Renkhoff SE, das hochwertige, ästhetisch anspruchsvolle Architekturlösungen für Sonnenschutztechnik, Fassadengestaltung und Tageslichttechnik entwickelt und fertigt. Das Projekt war eine besondere Herausforderung, die nur in enger Zusammenarbeit zwischen den Experten der Tochtergesellschaft und der Zentrale in Marktheidenfeld gemeistert werden konnte. Für das Bauvorhaben wurde beispielsweise ein neuer Lamellenkern und ein neues horizontal verlaufendes Auflagerprofil aus Strangpressprofil entwickelt und die Lamellenkinematik verdeckt angeordnet. Gemeinsam mit dem TÜV-Süd hat Warema eine Risikobeurteilung erstellt und umgesetzt. So wurden insbesondere Klemm- und Quetschgefahren über eine selektive Drehmomentabschaltung reduziert.

Die neue Produktlinie der Warema Gruppe gliedert sich grundsätzlich in drei verschiedene Anwendungstypen: Einwandige Lamellensysteme, Hohlkörperlamellensysteme und Großlamellen. Warema unterstreicht damit den eigenen Anspruch, modernste Technik und umfassendes Know-How aus einer Hand anbieten zu können. Die neue Sparte vervollständigt den Systemgedanken des Unternehmens und schafft neue Potentiale bei der Planung und Gestaltung klimaaktiver Gebäudehüllen.

www.warema.de
www.wingspro.de

Eine ausführliche Bautafel und weitere Objektinformationen in tabellarischer Übersicht finden Sie in der beigefügten Pressemitteilung.