Weihnachtstrucker Jörg Behnke und Alexander Thauer verteilten Marktheidenfelder und Würzburger Hilfspakete in Bosnien

15.01.2016 -  

Von Landshut aus starteten am zweiten Weihnachtsfeiertag insgesamt 37 Lkw mit fast 44.000 Hilfspaketen in vier Konvois nach Albanien, Bosnien und Rumänien. Ihre Mission: Grundnahrungsmittel und Hygieneartikel an bedürftige Personen verteilen. Bereits zum 22. Mal riefen die Johanniter Bayern zur Weihnachtstrucker-Aktion auf. 2.600 km, sechs Tage Truckerleben und viele Erlebnisse liegen auch hinter den Fahrern der fünf Lkw, die sich Richtung Bosnien aufmachten, darunter zwei Warema Mitarbeiter.

Die Marktheidenfelder Schüler des Balthasar Neumann Gymnasiums und der Realschule, viele Warema Mitarbeiter und Privatpersonen packten insgesamt 520 Pakete für die Aktion. Sie wurden gemeinsam mit knapp 700 Päckchen, die in der Johanniter Geschäftsstelle in Würzburg gesammelt wurden, von Alexander Thauer und Jörg Behnke nach Bosnien gefahren. Die Warema Geschäftsleitung stellte den beiden Mitarbeitern hierfür einen Lkw aus der eigenen Flotte zur Verfügung.

In den Zielregionen Banja Luka und Tuzla wurden die Lebensmittelpakete sehnsüchtig erwartet. Viele Menschen müssen dort mit weniger als 100 Euro im Monat auskommen, was vor allem in den eisigen Wintern Bosniens eine große Herausforderung darstellt. Da ist die Freunde über die Pakete aus Deutschland riesig: „Und das spürt man“, blickt der stellvertretende Warema Betriebsratsvorsitzende Thauer zurück. „Die Menschen dort brachten uns so viel Dankbarkeit entgegen. Vor allem die lächelnden Gesichter und die strahlenden Augen der Kinder sind die größte Entschädigung für die anstrengende Tour.“ Die Menschen waren sehr offen und gesprächig. „Wir waren überrascht, wie gut manche Deutsch konnten. Viele sprachen uns, in der Hoffnung einen Job in Deutschland zu bekommen, an. Und egal wo wir hin kamen wurden wir auf einen Kaffee eingeladen.“

Am ersten Tag luden die Weihnachtstrucker Pakete in der Region Banja Luka ab. Partnerorganisationen, kirchliche Einrichtungen und wohltätige Vereine halfen bei der Verteilung der insgesamt 6.000 Pakete an Wärmestuben, Suppenküchen, Schulen und direkt an Privatpersonen.

Die Marktheidenfelder Pakete wurden dann am darauffolgenden Tag an der Medical School in Tuzla verteilt. „Über 2.000 Schüler lernen hier. So hatten wir viele, viele Helfer, die beim Abladen der Pakete mit anpackten“, berichtet Jörg Behnke. Von der Schule wurden die Hilfsgüter dann an sozial schwache Familie weiterverteilt. Aber nicht nur im Ballungsgebiet wurden die Pakete an Bedürftige ausgegeben. Auch viele kleinere Grundschulen im ländlichen Raum wurden angefahren. Der wendige Warema Lkw konnte anders als die Sattelzüge der anderen Fahrer auch in abgelegene Regionen fahren.

„Den Dank, den uns die Menschen aussprachen oder spüren ließen, möchten wir weitergeben an diejenigen, die uns mit viel Engagement und ehrenamtlicher Zeit bereits im Vorfeld diese Tour unterstützt haben. Beispielsweise unser Kollege in der Warema Kfz-Werkstatt. Und natürlich an alle, die Pakete gepackt haben. Sie können sicher sein: Diese Hilfe ist angekommen“, so die beiden Weihnachtstrucker abschließend.

Bilder und Pressemitteilung als Download



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