WAREMA Renkhoff SE und Procter&Gamble zeigen besonderes Engagement

24.06.2016 -  

Die beiden Marktheidenfelder Unternehmen WAREMA Renkhoff SE und Procter & Gamble Manufacturing zeigen bei der beruflichen Integration von Flüchtlingen besonderes Engagement. So sollen in beiden Unternehmen für das Jahr 2017 zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen werden. Um potentielle Bewerber vorab bestmöglich auf eine Ausbildung vorzubereiten, wird das Vorhaben der Firmen durch einen maßgeschneiderten Kurs begleitet. Das Jobcenter des Landkreises Main-Spessart finanziert dabei die Maßnahme, die Umsetzung übernehmen die Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) in Lohr.

Bei der Integration von Flüchtlingen ist die Eingliederung in den Arbeitsmarkt ein wesentlicher Baustein. Das dachten sich auch die Unternehmensvertreter von WAREMA und Procter & Gamble, als sie sich intensiver mit dem Thema Flüchtlinge beschäftigten. Die Maßnahmen des Projekts IdA Integration durch Ausbildung und Arbeit initiiert und finanziert von vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, Regionaldirektion Bayern der Agentur für Arbeit und Bayerischen Staatsministerien, waren letztlich Ideengeber für die nun vorgestellte Maßnahme „Praxis, Qualifizierung, Sprache“ (PQS).

vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt betont: „Die Integration der Flüchtlinge in Ausbildung und Arbeit ist eine große Herausforderung und eine Aufgabe, die uns alle angeht. Das Engagement der Unternehmen in diesem Bereich ist beeindruckend. Wir freuen uns, dass unsere Projekte aus ‚IdA – Integration durch Ausbildung und Arbeit‘ hier Modell standen. Sehr gerne unterstützen wir die Unternehmen auch mit unseren IdA-Navigatoren bei ihren eigenen Konzepten zur Integration von Flüchtlingen.“

Unterstützung für ihre Idee fanden die beiden Unternehmen in der IdA Navigatorin Vanessa Weick, die Firmen zu Fragen der beruflichen Integration von Flüchtlingen berät. In enger Abstimmung mit Jobcenter, bfz und den beiden Betrieben wurde „Praxis, Qualifizierung, Sprache“ konzipiert.

Der Lehrgang PQS soll nun ab 01. August 2016 Menschen mit Fluchthintergrund auf eine mögliche Ausbildung in den Bereichen Metall oder Lager vorbereiten. Neben einer intensiven Sprachförderung und einer Steigerung der Integrationskompetenz steht dabei vor allem die Qualifizierung in den späteren Ausbildungsberufen im Vordergrund. Ein weiterer wichtiger Baustein des sieben-monatigen Kurses ist der betriebliche Bestandteil: Insgesamt sechs Wochen werden die Teilnehmer bei Procter & Gamble und WAREMA verbringen. So haben die beiden Unternehmen die Möglichkeit, die Eignung der möglichen Auszubildenden einzuschätzen.

Eine an die Maßnahme anschließende Einstiegsqualifizierung hilft, eventuelle Sprachhemmnisse abzubauen und auf die Ausbildung im Betrieb und der Berufsschule vorzubereiten.



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