Warema und Reifen Holley sammeln für Johanniter Weihnachtstruckern

25.11.2016 -  

Mehl, Nudeln, Reis, Duschgel, Zahnbürsten und Spielzeug – lauter Dinge, die uns jederzeit ganz selbstverständlich zur Verfügung stehen. Für Tausende von Menschen in Südosteuropa aber sind Grundnahrungsmittel und Hygieneartikel wertvolle, zum Teil fast unbezahlbare Luxusgüter. Viele Familien leben in ärmlichen Verhältnissen und sind gerade in den harten Wintermonaten klirrender Kälte und Hunger ausgeliefert. Um die größte Not zu lindern, wurde vor 23 Jahren die Aktion Weihnachtstrucker ins Leben gerufen.

Auch in diesem Jahr werden die Johanniter-Weihnachtstrucker wieder auf die Reise gehen. Am ersten Adventssamstag fällt der Startschuss für die diesjährige Sammelaktion: Vom 26.11. bis zum 23.12. können Privatpersonen, Schulen, Kindergärten und Vereine rund um Marktheidenfeld ihre Päckchen bei Reifen Holley in Marktheidenfeld abgeben. Außerdem startet auch die Firma Warema eine Sammelaktion und organisiert gemeinsam mit den Johannitern den Transport der in Marktheidenfeld gesammelten Pakete. Zwei Warema Mitarbeiter werden dann am zweiten Weihnachtsfeiertag Richtung Südosteuropa aufbrechen und die Hilfspakete dort persönlich an bedürftige Menschen verteilen.

„Dank der großen Hilfsbereitschaft seitens der Bevölkerung kamen im letzten Jahr bayernweit rund 51.000 Hilfspakete zusammen“, sagt Arwed Driehaus, Mitglied des Regionalvorstandes der Johanniter in Unterfranken. „Hunderte ehrenamtliche Helfer hatten diese im Vorfeld eingesammelt, verladen, in die Zielregionen gefahren und dort in Kinder-, Alten- und Behindertenheimen, in Armenküchen, Romasiedlungen und entlegenen Bergdörfern persönlich an die Betroffenen verteilt.“ Unterstützt werden die Helfer dabei stets von langjährig bekannten, zuverlässigen Partnern vor Ort, die dafür sorgen, dass die Hilfe auch ganz genau dort ankommt, wo sie benötigt wird.

„Die Freude und Dankbarkeit der Menschen, die die Päckchen oft schon sehnlichst erwarten, ist unvorstellbar“, weiß Warema Betriebsrat Alexander Thauer, der in den vergangenen beiden Jahren in Bosnien persönlich Hilfspakete verteilt hat. „Für die Menschen sind es aber nicht nur die Sachspenden, die zählen. Genauso wichtig ist das Zeichen der Nächstenliebe und der Hoffnung, das sie darin sehen. Ein Zeichen, dass wir sie nicht vergessen haben.“

Damit die Helfer am Zoll keine Probleme bekommen und möglichst gleichwertige Päckchen verteilt werden können, ist der Inhalt der Päckchen vorgegeben: 1 Geschenk für Kinder (Malbuch oder -block, Malstifte), 3 kg Zucker, 3 kg Mehl, 1 kg Reis, 1 kg Nudeln, 1 Liter Speiseöl in Plastikflaschen, 3 Packungen Multivitamin-Brausetabletten, 3 Packungen Kekse, 5 Tafeln Schokolade, 500 g Kakaogetränkepulver, 2 Duschgel, 1 Handcreme, 2 Zahnbürsten und 2 Tuben Zahnpasta.

Um die lange Fahrt unversehrt zu überstehen, sollten die Artikel in einen stabilen Karton von geeigneter Größe gepackt werden. Spendenwillige können die Aktion auch mit einer Geldspende unterstützen. „Jeder noch so kleine Betrag hilft uns, den Transport der Päckchen und den enormen Koordinationsaufwand des Projektes zu schultern“, so Driehaus von den Johannitern in Würzburg.

Informationen zur Aktion gibt es im Internet unter www.johanniter.de/weihnachtstrucker. Spenden sind direkt über folgendes Konto möglich: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.; IBAN: DE89 3702 0500 0004 3030 02; BIC: BFSWDE33XXX; Stichwort: Weihnachtstrucker.

Text und druckfähiges Bildmaterial als Download

 



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