Technik AG der Grundschule Karlstadt zu Besuch bei Warema

12.05.2017 -  

19 Schülerinnen und Schüler der Grundschule Karlstadt besuchten am vergangenen Donnerstag mit ihrem Lehrer Michael Bäuerlein und der ehrenamtlichen Betreuerin Isolde Wolf das Warema Ausbildungszentrum am Dillberg in Marktheidenfeld. Nach einer kurzen Betriebsbesichtigung durfte gebohrt, gefeilt und geschraubt werden. Mit Feuereifer arbeiteten die Kinder an ihren Werken und stellten im Laufe des Nachmittags aus vorgefertigten Bauteilen jeweils ein Windrad aus Metall sowie einen Bildhalter fertig.

Der Ausflug zu Warema nach Marktheidenfeld bildete den Abschluss der Technik AG der Viertklässler. Das freiwillige Zusatzangebot der Grundschule beweist, dass Technik nicht kompliziert sein muss, um verstanden zu werden. Mit einfachen Mitteln, wie Reißnägeln, Schrauben und Gummibändern, wurden im Laufe des Schuljahres beeindruckende Exponate gebastelt, die auf spielerische Weise Phänomene aus den Bereichen, Strom, Mechanik und Luftdruck erklären. „Die Bauteile stammen aus dem unmittelbaren Erfahrungsfeld der Kinder“, so Michael Bäuerlein. „Das erleichtert den Aufbau eines Experiments und verstärkt den Lerneffekt.“ Überhaupt wird schnell klar, hier geht es darum, die Technik im wahrsten Sinne des Wortes zu begreifen. Während der insgesamt 20 Nachmittage baute jedes Kind 15 Exponate, z. B. eine Hebebühne, eine Essigbatterie, eine Reihenschaltung und ein Stromprüfgerät. Diese konnten teilweise miteinander verbunden werden. So entdeckten die Kinder neue Zusammenhänge und konnten ihr Wissen erweitern und vernetzen. Gleichzeitig entwickelten die Kinder durch das handlungsorientierte Arbeiten ihre handwerklichen Fähigkeiten weiter.

Finanziert wurde die AG in diesem Schuljahr von der Hans-Wilhelm Renkhoff Stiftung, die die Kosten für das Unterrichtsmaterial in Höhe von 2.000 Euro übernahm. Der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Dr. Thomas Klein, besuchte die Schüler bereits im Dezember vergangenen Jahres und sprach in diesem Zuge eine Einladung ins Warema Ausbildungszentrum aus. Dieser Einladung folgte die Gruppe sehr gerne.

„Gerade in der digitalisierten Welt ist es wichtig, grundlegende naturwissenschaftliche Zusammenhänge zu erfahren und auszuprobieren”, so Klein, der bei Warema die Geschäftsleitung für den Personalbereich innehat. Man wolle mit der Finanzierung des Projekts einerseits gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen, aber auch dem bereits bemerkbaren Fachkräftemangel in technischen Berufen langfristig entgegenwirken. Gerade bei Kindern im Grundschulalter lässt sich der Spaß an „MINT“-Themen sehr gut vermitteln und das Interesse für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik wecken.

Pressemitteilung und druckfähiges Bildmaterial als Download



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