1. Armin Fischer (Mitte), Leiter Warema Training Center, gewährte Einblicke in die Produktion bei Warema.
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  2. Schüler des Beruflichen Schulzentrums Wiesau zu Besuch bei Warema.
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  3. Die Schüler sowie ihre Fachlehrer Thomas Diertl und Hans Schmidkonz zeigten sich beeindruckt von der Fertigungstiefe von Warema.
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Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker haben Zukunft

09.06.2017 -  

Warema begrüßte am Donnerstag, 1. Juni die angehenden Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker des Beruflichen Schulzentrums Wiesau an seinem Stammsitz im unterfränkischen Marktheidenfeld. Die 51 Schüler sowie ihre Fachlehrer Thomas Diertl und Hans Schmidkonz nutzten den Tag, um hinter die Kulissen des Sonnenlicht-Managers und in die Zukunft der Sonnenschutzbranche zu blicken.

Berufsbild mit Zukunft
„Ich freue mich, dass Sie sich für diesen handwerklichen Beruf entschieden haben“, so Armin Fischer, Leiter des Warema Training Center, bei seiner Begrüßung. „Das Berufsbild des Rollladen- und Sonnenschutzmechatronikers hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Die gestiegenen Anforderungen hinsichtlich Automatisierung von Sonnenschutz und die damit verbundene Integration in Smart Home Steuerungen haben genauso an Bedeutung gewonnen wie die kompetente Beratung und umfassende Serviceleistungen. Der Beruf des Rollladen- und Sonnenschutzmechatronikers ist eben kein einfacher Handwerksberuf, sondern eine anspruchsvolle Mischung aus High-Tech und Handwerk mit abwechslungsreichen Tätigkeiten.“

Die Zahl der in Wiesau angemeldeten Schüler für das neue Schuljahr mit Beginn im Herbst spricht für sich: Dieses Berufsbild hat Zukunft. Waren bislang durchschnittlich 38 Schüler in einem Jahrgang, sind es mit Ausbildungsbeginn im September 63. Hier zahlen sich nicht zuletzt das Engagement und die Ausbildungsinitiativen der Handwerksbetriebe, des Verbandes und der Industrie aus.

Digitalisierung auf dem Vormarsch
Während der Betriebsbesichtigung in Kleingruppen staunten die Besucher über die hohe Fertigungstiefe des Komplettanbieters. „Wir sind Entwickler auf ganzer Linie“, so Armin Fischer während des Rundgangs. Das umfassende Know-how des Unternehmens steckt nicht nur in den selbst entwickelten Produkten, sondern auch in zahlreichen Maschinen und Werkzeugen, die von der Tochtergesellschaft Warema Kunststofftechnik und Maschinenbau GmbH selbst entwickelt und gebaut wurden. Auch die Digitalisierung der Prozesse spielt eine wichtige Rolle für das Unternehmen. Durch die Vernetzung der komplexen Abläufe werden die kundenindividuellen Maßprodukte effizient gefertigt.

Eine enorm wachsende Bedeutung hat auch die Online Plattform myWarema, die den Fachpartnern die digitale Angebotserstellung und Bestellungen von Produkten ermöglicht. Dies vereinfacht und beschleunigt den Abwicklungsprozess vom Fachhändler bis zur Fertigung, bietet zusätzlich Schutz vor Fehlern, verkürzt die Lieferzeit und erhöht die Liefertreue. „Ich bin überzeugt, die Digitalisierung wird Ihren Arbeitsalltag bestimmen – aber auch erleichtern. Sie haben die Chance, sich von Anfang an mit zukunftsorientierten Technologien vertraut zu machen. Nutzen Sie diese Chance“, appellierte Armin Fischer an die Fachhandwerker von Morgen.

Fachwissen weitergeben
Zwei Fachvorträge am Nachmittag rundeten den Ausflug der Schüler ab. Ulrich Lang, Leiter Produktmanagement Beratung & Dienstleistung, referierte über die Wirkung von Sonnenschutz hinsichtlich der Energieeffizienz von Gebäuden. Anschließend folgte ein Fachvortrag von Andreas Schiwek, Trainer Steuerungssysteme, zu Automatikfunktionen von Sonnenschutzsteuerungen.

Enge Zusammenarbeit
Seit vielen Jahren pflegt Warema einen engen Kontakt zum Beruflichen Schulzentrum Wiesau wie auch zu den anderen Berufsschulstandorten im Bundesgebiet. Das Unternehmen stellt nicht nur Musteranlagen für den Unterricht zur Verfügung, sondern unterstützt auch regelmäßig mit Lehrkapazitäten und Fachvorträgen.

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