1. Markisenstoffreste werden bei Warema gesammelt und von manomama zu Brichbags verarbeitet.
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  2. Bei manomama in Augsburg werden die Stoffreste zu Taschen und Rucksäcken verarbeitet.
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  3. Jede verkaufte Brichbag finanziert bis zu einen Rucksack für Obdachlose.
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  4. Warema und manomama bauten gemeinsam eine Reststoffkreislauf auf.
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Warema unterstützt Obdachlosenprojekt Brichbag

20.10.2017 -  

Beim Projekt Brichbag gehen nachhaltiges Handeln und soziales Engagement Hand in Hand. Und zusätzlich entstehen auch noch stylische Produkte. Die Zusammenarbeit von Warema und manomama macht es möglich: Das Textilunternehmen verarbeitet Stoffreste aus der Markisenproduktion zu Rucksäcken und Taschen weiter – jede ein Unikat. Aus den Verkaufserlösen werden Obdachlose mit Rucksäcken ausgestattet.

Das erklärte Ziel von Warema ist eine abfallfreie Produktion. Dazu tragen beispielsweise die Verschnittoptimierung bei Stoffen und Blechen sowie die Pulverrückgewinnung bei der Beschichtung bei. Dennoch bleiben pro Jahr ca. 42 Tonnen Markisenstoff-Abschnitte übrig. Aus diesem Grund suchte das Unternehmen aktiv nach einer sinnvollen Möglichkeit, die Acrylstoffreste weiter zu verwerten. Die fand es gemeinsam mit Sina Trinkwalder von manomama. Die engagierte Unternehmerin stellt seit 2010 in Augsburg Bekleidung und andere textile Produkte mit sozialem und ökologischem Anspruch her. Seit neustem nun auch Taschen und Rucksäcke für das Brichbag Projekt.

„Ökologie und soziales Engagement liegen mir sehr am Herzen“, berichtet Angelique Renkhoff-Mücke, Vorstandsvorsitzende bei Warema „Daher freuen wir uns sehr darüber, dass unsere Stoffverschnitte durch Brichbag weiterverwertet werden und wir uns so gemeinsam für Menschen und die Umwelt engagieren können.“

Aufmerksamkeit für Obdachlose
Der Name Brichbag symbolisiert, worum es bei dem Projekt geht: Eine Brücke zwischen Arm und Reich zu bauen. Die Idee dahinter ist, dass mit jedem verkauften Produkt die Ausstattung von Obdachlosen mit Rucksäcken unterstützt wird. Eine wasserabweisende und robuste Alternative zur Plastiktüte, die Menschen am Rande der Gesellschaft auch ein Stück Selbstwertgefühl zurückgeben kann. Neonorange Details erregen zudem Aufmerksamkeit für die Träger und damit auch für das Thema Obdachlosigkeit. Dank weiterer zahlreicher Unterstützer sind die Rucksäcke bei der Verteilung mit Hygieneartikeln wie Seife und Desinfektionsspray sowie mit haltbaren Nahrungsmitteln wie Trockenfrüchten oder Instant-Kaffeepulver gefüllt.

500 Rucksäcke für Obdachlose stellte Sina Trinkwalder zum Start des Projekts selbst zur Verfügung. Jetzt wird die Herstellung der textilen Begleiter durch den Verkauf der Brichbags weiter finanziert. Angeboten werden die Produkte im Brichbag Online-Shop. Zum Sortiment gehören Taschen und Rucksäcke in verschiedenen Größen sowie Stiftmäppchen. Jedes Stück ein Unikat zusammengesetzt noch aus den kleinsten Reststücken der Warema Markisenstoffe.

Weitere Infos zum Projekt sowie den Link zum Brichbag Shop gibt es unter www.warema.de/brichbag

Copyright: Bildnummern 9959613 und 9959616: manomama. Bildnummern 9959432 und 9960448: Warema. Fotoveröffentlichung honorarfrei bei Quellenangabe – um Belegexemplar wird gebeten. Fotoverwendung für Werbezwecke nicht gestattet.